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Hosting & Domains

Hosting-Arten: welche Form zu welchem Projekt passt

Statisches Hosting, Shared Hosting, Managed WordPress, VPS und dedizierte Server im Vergleich, mit Kosten, Betreuungsaufwand und den Punkten, an denen ein Wechsel nötig wird.

Zuletzt geprüft: 26.07.2026 Lesezeit ca. 3 Minuten

Die Hosting-Art bestimmt, wie viel Kontrolle man hat und wie viel Verantwortung man trägt. Beides steigt gemeinsam, und der häufigste Fehler ist, mehr Kontrolle zu wählen als man betreuen kann.

Die fünf Formen

Statisches Hosting

Fertige Dateien werden ausgeliefert, ohne dass serverseitig Code läuft. Häufig über ein weltweit verteiltes Netzwerk, mit automatischer Bereitstellung aus einem Repository.

Passt für: statische Builds, Landingpages, Dokumentation, Portale mit stabilen Inhalten.

Kosten: 0 bis 5 Euro monatlich, für kleine Projekte häufig kostenlos.

Aufwand: minimal. Es gibt keine Software zu aktualisieren.

Grenzen: kein PHP, keine Datenbank, keine E-Mail-Postfächer. Formulare laufen über einen externen Dienst. Siehe Statische Generatoren.

Shared Hosting

Viele Kundenprojekte teilen eine Maschine. Der Anbieter pflegt Betriebssystem, Webserver, PHP und Datenbank.

Passt für: die überwiegende Mehrheit kleiner und mittlerer CMS-Seiten.

Kosten: 3 bis 15 Euro monatlich.

Aufwand: gering. Die Anwendung selbst, also etwa WordPress, bleibt in Ihrer Verantwortung.

Grenzen: begrenzte gleichzeitige Prozesse. Bei Besucherspitzen wird die Seite langsam, ohne dass eine Grenze gemeldet wird. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen billigen und guten Tarifen, nicht der Speicherplatz.

Managed WordPress

Shared oder dediziertes Hosting mit eingebautem Betrieb: Updates, Backups, Caching, Sicherheitsüberwachung und häufig eine Testumgebung.

Passt für: WordPress-Seiten, die geschäftskritisch sind, wenn niemand die Wartung übernehmen will.

Kosten: 15 bis 60 Euro monatlich.

Aufwand: gering. Der Aufpreis kauft die monatliche Wartungsstunde und das Risiko einer veralteten Installation ab.

Grenzen: an WordPress gebunden, teilweise Einschränkungen bei bestimmten Plugins, weil der Anbieter eigene Caching- und Sicherheitsmechanismen einsetzt.

VPS

Eine virtuelle Maschine mit eigenen Ressourcen und vollem Zugriff. Sie können installieren, was Sie wollen, und Sie müssen alles pflegen.

Passt für: mehrere Projekte mit Trennung, eigene Software, Anforderungen, die Shared Hosting nicht abdeckt.

Kosten: 5 bis 40 Euro monatlich, plus Betreuung.

Aufwand: hoch. Betriebssystem-Updates, Webserver-Konfiguration, Sicherung, Überwachung, Firewall.

Grenzen: Ein nicht aktualisierter VPS ist gefährlicher als jedes geteilte Paket, weil die Verantwortung vollständig bei Ihnen liegt. Ein VPS ohne zuständige Person ist die schlechteste aller Optionen.

Dedizierter Server

Eine eigene physische Maschine. Für Sonderfälle mit hoher, dauerhafter Last oder besonderen Anforderungen an Isolation.

Kosten: ab 50 Euro monatlich, plus Betreuung.

Für eine Website im hier behandelten Größenbereich praktisch nie die richtige Antwort.

Vergleich

FormKosten pro MonatAufwandPasst bis
Statisch0 bis 5 Eurominimalunbegrenzt bei statischen Inhalten
Shared3 bis 15 Eurogeringmittlere CMS-Seiten
Managed WordPress15 bis 60 Eurogeringgrößere WordPress-Seiten
VPS5 bis 40 Eurohochmehrere Projekte
Dediziertab 50 Eurosehr hochSonderfälle

Wann ein Wechsel der Form nötig wird

Von Shared zu Managed: wenn die Wartung nicht geleistet wird oder die Seite geschäftskritisch geworden ist.

Von Shared zu VPS: wenn die Prozessgrenzen regelmäßig erreicht werden, erkennbar an sprunghaft langsamen Antwortzeiten bei mehreren gleichzeitigen Besuchern. Nur mit zuständiger Person.

Von einem CMS zu statisch: wenn die Inhalte stabil sind und Geschwindigkeit sowie Wartungsfreiheit im Vordergrund stehen.

Kein Wechsel nötig, wenn die Ladezeit an Bildern und Skripten hängt. Ein schnellerer Server liefert zu große Dateien nur schneller aus. Siehe Bilder optimieren.

Was in jeder Form gleich bleibt

Unabhängig von der Hosting-Art brauchen Sie: einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, einen bekannten Serverstandort, funktionierende Backups mit getesteter Wiederherstellung, aktivierte Verschlüsselung mit erzwungener Weiterleitung und korrekt gesetzte E-Mail-Einträge.

Diese fünf Punkte werden bei jedem Wechsel neu geprüft, weil sie in der neuen Umgebung nicht automatisch übernommen werden. Der Ablauf steht in Hosting wechseln, die Datenschutzseite in Serverstandort und DSGVO.

Hosting-Anbieter im Vergleich

Hosting entscheidet über Ladezeit, Erreichbarkeit und Datenschutz und ist gleichzeitig die Position, an der am häufigsten falsch gespart wird. Alle fünf betreiben ihre Server in Deutschland.

  1. Platz 1: Raidboxes

    Testsieger

    Passt für: Geschäftskritische WordPress-Seiten

    Managed WordPress aus Münster: Updates, Backups, Staging und Sicherheit laufen mit, ohne dass jemand daran denken muss. Teurer als klassisches Webhosting, aber die Stunden, die es spart, kosten mehr.

    ab ca. 9 €/Monat Zu Raidboxes
  2. Platz 2: HostPress

    Bester Support

    Passt für: Projekte, bei denen ein Ausfall Geld kostet

    Der schnellste und kompetenteste Support im Feld, deutschsprachig und tatsächlich technisch. Der höchste Einstiegspreis im Vergleich – gerechtfertigt bei Seiten, die Umsatz tragen, überzogen für einen Blog.

    ab ca. 22 €/Monat Zu HostPress
  3. Platz 3: ALL-INKL

    Preis-Leistung

    Passt für: Kleine bis mittlere Projekte mit eigenem CMS

    Klassisches Webhosting ohne Managed-Aufschlag, seit Jahren stabil und mit deutschem Serverstandort. Updates, Backups und Sicherheit bleiben dabei in der eigenen Verantwortung.

    ab ca. 4,95 €/Monat Zu ALL-INKL
  4. Platz 4: dogado

    Für Unternehmen

    Passt für: Betriebe mit mehreren Domains und Postfächern

    Breites Paketangebot vom einfachen Webhosting bis zum Server, deutscher Anbieter mit passender Rechnungsstellung. Der Funktionsumfang übersteigt bei kleinen Projekten den Bedarf.

    ab ca. 5,99 €/Monat Zu dogado
  5. Platz 5: webgo

    Solider Einstieg

    Passt für: Erste eigene Seite mit CMS statt Baukasten

    Hamburger Anbieter mit ordentlicher Performance und verständlicher Oberfläche. Gute Wahl, wenn der Schritt vom Baukasten zum selbst verwalteten CMS ansteht, ohne gleich Managed-Preise zu zahlen.

    ab ca. 7,95 €/Monat Zu webgo

Wie diese Liste zustande kommt

Sortiert wird nach dem Anwendungsfall, den der Bereich Hosting & Domains behandelt, nicht nach Vergütung. Einzelne Ziele sind Partnerlinks: wird darüber ein Vertrag geschlossen, fließt eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis dadurch nicht, und die Reihenfolge ändert sich dadurch auch nicht – auf mehreren Plätzen stehen Anbieter ohne Partnerprogramm. Preisangaben Stand 28.07.2026, ohne Gewähr. Maßgeblich ist immer der Preis beim Anbieter.

Häufige Fragen

Reicht Shared Hosting für eine Firmenwebsite?

Für die überwiegende Mehrheit ja. Entscheidend ist nicht die Hosting-Art, sondern wie viele Prozesse der Tarif gleichzeitig erlaubt und ob die Software aktuell ist. Ein gutes Shared Hosting ist einem schlecht gepflegten VPS deutlich überlegen.

Wann braucht man einen VPS?

Wenn eigene Software installiert werden muss, wenn mehrere Projekte voneinander getrennt laufen sollen, oder wenn die Last die Grenzen des geteilten Hostings überschreitet. Immer aber nur dann, wenn jemand ihn pflegt.

Ist Managed WordPress den Aufpreis wert?

Wenn die Seite geschäftskritisch ist und niemand im Haus Updates einspielen will, ja. Der Aufpreis von 10 bis 40 Euro monatlich ersetzt etwa eine Stunde eigene Arbeit im Monat plus das Risiko einer veralteten Installation.

Was ist statisches Hosting?

Auslieferung fertiger Dateien ohne serverseitige Ausführung, meist über ein weltweites Netzwerk. Für statische Builds die schnellste, sicherste und günstigste Variante, oft für kleine Projekte kostenlos.

Passt dazu

Einige Links auf diesem Portal sind Empfehlungslinks. Wird darüber ein Vertrag geschlossen, erhält IDA Webdesign unter Umständen eine Vergütung. Für Sie ändert sich am Preis nichts, und die Bewertung eines Anbieters hängt nicht davon ab. Inhalte zu Recht und Datenschutz sind allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung.