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Kosten & Preise

Was kostet eine Website im Monat? Die ehrliche Betriebsrechnung

Was eine Website im Monat kostet: Hosting, Domain, Lizenzen, Wartung, Rechtstexte und Inhaltspflege als Monatsrechnung, mit Kostentabelle, drei Beispielbudgets und den Posten, die in Angeboten fehlen.

Zuletzt geprüft: 22.08.2026 Lesezeit ca. 5 Minuten

Was kostet eine Website im Monat? Für eine kleine, selbst gepflegte Seite realistisch 10 bis 35 Euro, für ein gewartetes CMS-Projekt 50 bis 150 Euro, für einen kleinen Shop mit Gebühren 100 bis 200 Euro. Das ist die kurze Antwort. Die lange steht darunter, denn die Monatsrate setzt sich aus einem halben Dutzend Posten zusammen, von denen im Angebot meist nur einer steht: Die Kosten für den Bau stehen im Angebot, die Kosten für den Betrieb laufen dafür jeden Monat weiter.

Die Monatsrechnung im Überblick

PostenPro MonatAnmerkung
Domain1 bis 2 Europro Endung, im ersten Jahr oft inklusive
Hosting, statisch0 bis 5 Eurofür statische Builds
Hosting, Shared5 bis 15 Eurofür CMS-Seiten
Managed WordPress15 bis 60 EuroWartung enthalten
Baukasten-Abo10 bis 35 EuroHosting und SSL enthalten
Theme-Lizenz0 bis 9 Euromeist jährlich abgerechnet
Plugin-Lizenzen0 bis 25 EuroFormulare, Buchung, Backup
Wartungsvertrag20 bis 100 EuroUpdates, Backups, kleine Änderungen
Rechtstexte-Aktualisierung0 bis 25 EuroMuster bis Anwaltsdienst
Consent-Werkzeug0 bis 10 Euronur bei einwilligungspflichtigen Diensten
Bildlizenzen0 bis 35 Euroeigene Fotos sind billiger und besser
Buchungs- oder Formulardienst0 bis 25 Euroje nach Volumen
Zahlungsgebühren1,5 bis 3 Prozentnur bei Shops, plus Festbetrag je Vorgang
Inhaltspflegeeigene Zeitder größte reale Posten

Viele dieser Posten werden jährlich abgerechnet. Für die Planung lohnt trotzdem die Umrechnung auf den Monat, weil sie den Vergleich mit Abo- und Mietmodellen ehrlich macht, und weil sie zeigt, dass die Monatsrate einer Website nie null ist, auch wenn der Bau bezahlt ist.

Drei Beispielbudgets als Monatsrate

Handwerksbetrieb, Baukasten, fünf Seiten

Abo 15 Euro monatlich, Domain rund 1 Euro, Rechtstexte über einen Mustergenerator ohne Abo, keine Wartung, Pflege eine Stunde pro Quartal.

Summe: rund 16 Euro im Monat (195 Euro im Jahr) plus vier Stunden eigene Zeit jährlich.

Beratung, WordPress selbst betrieben, 20 Seiten plus Blog

Hosting 12 Euro monatlich, Domain rund 1 Euro, Theme-Lizenz umgerechnet 7 Euro, Formular-Plugin umgerechnet 4 Euro, Backup über den Hoster, Rechtstexte-Aktualisierungsdienst 10 Euro, Pflege und Updates zwei Stunden monatlich in Eigenleistung.

Summe: rund 34 Euro im Monat (407 Euro im Jahr) plus 24 Stunden eigene Zeit.

Mit eingekaufter Wartung statt Eigenleistung: plus 40 bis 60 Euro monatlich, dafür ohne die 24 Stunden.

Kleiner Shop, gehostete Plattform, 60 Artikel

Plattform 40 Euro monatlich, Domain rund 1 Euro, Rechtstexte mit Shop-Umfang und Aktualisierungsdienst 20 Euro, Zahlungsgebühren rund 2 Prozent plus 30 Cent je Vorgang, Pflege vier Stunden monatlich.

Bei 60.000 Euro Jahresumsatz und 800 Bestellungen: Zahlungsgebühren rund 120 Euro im Monat.

Summe: rund 180 Euro im Monat (2.175 Euro im Jahr) plus 48 Stunden eigene Zeit, ohne Werbebudget.

Monatsrate ist nicht gleich Monatsrate: Abo, Miete, Betrieb

Wer nach den Monatskosten einer Website sucht, meint eine von drei verschiedenen Fragen, und die Antworten unterscheiden sich erheblich:

Das Baukasten-Abo (10 bis 35 Euro) enthält Hosting, SSL und Updates. Es ist die vollständigste Monatsrate am Markt; dazu kommen nur Domain und eigene Zeit.

Das Mietmodell beim Dienstleister (60 bis 200 Euro) enthält Bau, Betrieb und meist kleine Änderungen, aber die Seite gehört am Ende häufig nicht dem Betreiber. Über drei Jahre gerechnet ist die Miete fast immer teurer als der Kauf; wer sie erwägt, sollte die Gesamtsumme über die Laufzeit neben ein Kaufangebot legen. Der Vergleich der Beauftragungswege steht in Website erstellen lassen: Kosten.

Der Betrieb einer gekauften Seite (die Tabellen oben) ist die Rate, die nach der Übergabe tatsächlich anfällt und die diese Seite durchrechnet.

Die Posten, die überraschen

Aktionspreise, die auslaufen. Bei Hosting und Baukästen ist der Preis im ersten Jahr fast immer rabattiert. Der Verlängerungspreis steht in der Preisübersicht, häufig als Fußnote, und liegt nicht selten beim Doppelten. Der Preis im zweiten Jahr ist der echte Monatspreis.

Jährliche Lizenzverlängerungen. Viele Premium-Themes und Plugins werden als “einmalig gekauft” wahrgenommen, verlängern aber jährlich für Updates und Support. Ohne Verlängerung läuft das Produkt weiter, erhält aber keine Sicherheitsupdates mehr.

Domains, die vergessen werden. Wer fünf Schutz-Domains registriert hat, zahlt fünfmal. Nach zwei Jahren lohnt die Prüfung, welche davon tatsächlich gebraucht werden.

Der Zahlungsanbieter beim Shop. Der Festbetrag je Vorgang ist bei kleinen Warenkörben der relevante Teil: 30 Cent bei 8 Euro Bestellwert sind fast 4 Prozent.

Rechtstexte, die veralten. Gesetzesänderungen betreffen regelmäßig Shops. Ein Aktualisierungsdienst ist günstiger als eine Abmahnung, aber er ist ein laufender Posten.

Inhaltspflege: der Posten ohne Rechnung

Eine Website, die drei Jahre unverändert bleibt, verliert Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit, unabhängig davon, was sie gekostet hat. Der realistische Aufwand:

  • Preise und Öffnungszeiten aktuell halten: eine Stunde im Quartal
  • Neue Referenzen und Fotos: zwei Stunden im Quartal
  • Bei einem CMS Updates und Prüfung: eine Stunde im Monat
  • Neue Inhalte, wenn Sichtbarkeit wachsen soll: vier bis acht Stunden im Monat

Der letzte Punkt ist optional und der einzige, der Wachstum erzeugt. Die ersten drei erhalten den Bestand.

Wer weiß, dass diese Zeit nicht vorhanden ist, sollte bewusst eine Seite bauen, die sie nicht verlangt: wenige Seiten, keine Termine, keine Preise, die veralten, keine Blogfunktion. Eine ehrlich kleine Seite, die stimmt, ist besser als eine große, die halb veraltet ist.

Wie man die Monatsrate im Angebot findet

Drei Fragen an jeden Anbieter, deren Antworten die laufenden Kosten offenlegen:

  1. Welche Posten fallen nach dem Livegang an, und in welcher Höhe pro Monat oder Jahr?
  2. Welche Lizenzen verlängern sich, und was passiert ohne Verlängerung?
  3. Was kostet eine Änderung nach der Übergabe, und was ist im Wartungsvertrag enthalten?

Ein Anbieter, der diese drei Fragen präzise beantwortet, hat das Projekt durchdacht. Worauf beim Lesen des Angebots sonst zu achten ist, steht in Angebot richtig lesen, die Einmalkosten für den Bau in Was kostet eine Website.

Die günstigen Wege, nach Preis sortiert

Wenn das Budget die Entscheidung bestimmt, sieht die Rangfolge anders aus als bei der Systemfrage. Sortiert nach dem, was in den ersten zwölf Monaten tatsächlich abfließt, inklusive Domain und Postfach.

  1. Platz 1: IONOS MyWebsite

    Günstigster Gesamtpreis

    Passt für: Kleine Betriebsseite mit allem Nötigen

    Im Aktionsjahr die niedrigsten Gesamtkosten inklusive Domain und Postfach. Entscheidend ist der Preis ab dem zweiten Jahr – der steht im Kleingedruckten und gehört vor der Buchung nachgerechnet.

    ab ca. 1 €/Monat im Einstiegsjahr Zu IONOS MyWebsite
  2. Platz 2: Hostinger Website Builder

    Niedrigster Monatspreis

    Passt für: Wer mehrere Jahre im Voraus zahlen kann

    Der niedrigste Grundpreis im Vergleich, allerdings nur bei Vorauszahlung über 24 bis 48 Monate. Bei monatlicher Zahlung verschwindet der Vorteil vollständig.

    ab ca. 3 €/Monat bei langer Laufzeit Zu Hostinger Website Builder
  3. Platz 3: ALL-INKL

    Günstigstes CMS-Hosting

    Passt für: Selbstbau mit WordPress statt Baukasten

    Unter fünf Euro im Monat für ein Paket, auf dem sich ein vollwertiges CMS betreiben lässt. Die Ersparnis gegenüber dem Baukasten bezahlt man mit Eigenverantwortung für Updates und Backups.

    ab ca. 4,95 €/Monat Zu ALL-INKL
  4. Platz 4: STRATO Homepage-Baukasten

    Kalkulierbar

    Passt für: Wer keine Preissprünge nach dem ersten Jahr will

    Nicht der günstigste Einstieg, dafür weniger Abstand zwischen Aktions- und Folgepreis. Über drei Jahre gerechnet liegt das Ergebnis dichter beieinander, als der erste Blick vermuten lässt.

  5. Platz 5: Wix

    Teuerster im Feld

    Passt für: Wer Gestaltungsfreiheit über den Preis stellt

    Steht hier bewusst auf dem letzten Platz: der höchste Monatspreis der fünf, und Funktionen wie eigene Domain oder Werbefreiheit hängen am Tarif. Gerechtfertigt, wenn die freie Gestaltung den Ausschlag gibt.

    ab ca. 13 €/Monat Zu Wix

Wie diese Liste zustande kommt

Sortiert wird nach dem Anwendungsfall, den der Bereich Kosten & Preise behandelt, nicht nach Vergütung. Einzelne Ziele sind Partnerlinks: wird darüber ein Vertrag geschlossen, fließt eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis dadurch nicht, und die Reihenfolge ändert sich dadurch auch nicht – auf mehreren Plätzen stehen Anbieter ohne Partnerprogramm. Preisangaben Stand 28.07.2026, ohne Gewähr. Maßgeblich ist immer der Preis beim Anbieter.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website im Monat mindestens?

Eine statische Seite mit eigener Domain kommt auf 1 bis 3 Euro im Monat. Ein Baukasten liegt bei 10 bis 35 Euro. Ein selbst betriebenes CMS bei 6 bis 30 Euro plus eigene Zeit. Wer Wartung einkauft, rechnet 20 bis 100 Euro monatlich dazu.

Ist ein Wartungsvertrag nötig?

Bei einem selbst betriebenen CMS entweder ein Vertrag oder eigene Disziplin. Bei einem Baukasten nicht, weil der Anbieter wartet. Bei einer statischen Seite entfällt der Punkt weitgehend, weil zur Laufzeit kein Code läuft.

Warum steigen die Kosten im zweiten Jahr?

Weil Aktionspreise auslaufen. Hosting-Tarife und Baukasten-Abos werden im ersten Jahr rabattiert, Domains sind im ersten Jahr oft inklusive, Theme- und Plugin-Lizenzen verlängern sich jährlich. Der Preis im zweiten Jahr ist der echte Monatspreis.

Was ist der größte versteckte Posten?

Inhaltspflege. Sie erscheint in keiner Rechnung und ist der Grund, warum Websites veralten. Zwei Stunden im Monat sind realistisch, und wer sie nicht hat, sollte eine Seite bauen, die sie nicht braucht.

Passt dazu

Einige Links auf diesem Portal sind Empfehlungslinks. Wird darüber ein Vertrag geschlossen, erhält IDA Webdesign unter Umständen eine Vergütung. Für Sie ändert sich am Preis nichts, und die Bewertung eines Anbieters hängt nicht davon ab. Inhalte zu Recht und Datenschutz sind allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung.